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Neues Prototyping-Verfahren - DMLS (Direktes Metall-Lasersintern)


Date : 01. 07. 09

DMLS-Teile sind hochpräzise ( bis zu +/-20µm), mechanisch belastbar und temperaturbeständig.

Funktionsweise
Feinmetall in Pulverform wird von einem CO2-Laser lokal aufgeschmolzen. Nach Abkühlen wird das Material fest. Die Teile können direkt als Metallkomponenten eingesetzt werden.

Werkzeugeinsätze können mit komplexer Innengeometrie (z.B. Höhlräume und
Kanäle) angefertigt werden. Nach Beendigung des Schichtverfahrens wird das lose Pulver entfernt. Die mit diesem Verfahren gefertigten Werkzeugeinsätze haben eine feste Struktur und wurden vollständig aufgeschmolzen.

Die Teile können geschweißt und erodiert werden. Eine konventionelle Bearbeitung ist möglich. Die minimal produzierbare Wandstärke beträgt 0,2 mm.

Dieses Fertigungsverfahren ermöglicht die Ausführung von Kühlkreisen, die dem Hohlraum in jeder erdenklichen Form sehr nahe kommen. Löcher müssen nicht gebohrt werden und lassen sich in höchst effizienter Weise konzipieren. Außerdem können alle Teile (falls nötig) nach verschiedenen Verfahren bearbeitet werden (Fräsen, Bohren, Schleifen Polieren usw.). Ein weiterer Vorteil ist, dass die Einsätze mit geringen Vorlaufzeiten geliefert werden können, so dass auch für komplexe Formen äußerst günstige Fertigungszeiten möglich sind. Wenn das richtige Material (Stahl) gewählt wird, besteht der einzige Unterschied zwischen dieser Art von Form gegenüber einer serienmäßig durch normale Bearbeitung gefertigten Form in der Vorlaufzeit. In der Qualität werden Sie keinen Unterschied feststellen.